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    Das Berufskolleg St. Michael

  
Hier erhalten Sie Informationen über:
    die Schule,
    ihre Geschichte,
    das Schulprogramm und
    Projekte.  

 

     Die Schule

Die Schule ist eine private staatlich anerkannte und genehmigte Ersatzschule.

 

Nach dem Grundgesetz und der Verfassung von Nordrhein-Westfalen sind staatlich anerkannte und genehmigte Privatschulen den staatlichen Schulen gleichwertig.
Zeugnisse, Versetzungen und Prüfungen haben dieselbe Geltung wie die staatlicher Schulen und verleihen die gleichen Berechtigungen.
Die Schule orientiert sich am christlichen Menschenbild. - In Bezug auf die Bildungsinhalte richtet sie sich generell nach den staatlichen Richtlinien.
Eine Aufnahmeprüfung findet nicht statt. Die Teilnahme am Religionsunterricht wird erwartet.

Das Bischöfliche Berufskolleg St. Michael ist eine freie Schule in Trägerschaft des Bistums Münster. Als "freie" Schule leisten wir einen Beitrag zur Gestaltung eines pluralen Bildungswesens. Das gesamte Schulleben ist geprägt von einer religiös-christlichen Grundausrichtung. Als "Haus des Lernens" ist unsere Schule ein Ort, 

- wo christliche Gottes- und Nächstenliebe gelebt wird, 
- wo intensiv gearbeitet wird und die Freude am eigenen Lernen wachsen kann, 
- wo die Lernenden und die Lehrenden in ihrer Individualität angenommen werden, 
- wo eine Erziehung zu solidarischem Denken und Handeln geschieht, 
- an dem Zeit gegeben wird zur geistigen Entwicklung, 
- an dem gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt voreinander gepflegt werden, 
- wo der Kontakt zu den Eltern gesucht und eine aktive Beteiligung der Eltern am Schulleben gewünscht wird, 
- an dem Umwege und Fehler erlaubt sind und Leistungsbeurteilung als Feedback hilfreiche Orientierung geben soll, 
- dessen Lern- und Lehratmosphäre selbsttätiges und entdeckendes, handlungsorientiertes und personales Lernen fördert, 

 

wo die Schwachen unserer Gesellschaft eine besondere Zuwendung erfahren.

 

 

     Die Geschichte von St. Michael

Im Jahre 1804 gründete die Französin Julie Billiart - angeregt durch die religiöse und soziale Not der französischen Revolution - die Ordensgemeinschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau.
Aus ihrem Werk entwickelten sich drei selbstständige Ordensgemeinschaften, die heute in der ganzen Welt verbreitet sind und ihre Aufgaben vorrangig in der geistigen Bildung der Jugend sehen.

Die deutsche Gründung erfolgte 1855 in Coesfeld.

Im Geiste der Stifterin bemühten sich die Schwestern Unserer Lieben Frau kurz nach Eröffnung des Gymnasiums.

 

 

 

 

     Wichtige Daten der Geschichte unserer Schule
  • 1904 

um die Genehmigung einer Höheren Handelsschule für die Mädchen der "aufstrebenden Industriestadt". 

  • 1905 

wurde diese Genehmigung erteilt.

  • 1906 

konnte sie für Absolventinnen einer höheren Mädchenschule beginnen.

  • 1916 

wurde die Handelsschule genehmigt und eröffnet.

  • 1920 

erhielten beide Schulen durch den Minister für Handel und Gewerbe die staatliche Anerkennung.

  • 1943 

am 8. Januar traf der Befehl ein, die Handels- und Höhere Handelsschule zu schließen; am 12. Februar wurde der Unterricht eingestellt. Die Wehrmacht übernahm die Schul- und Internatsräume für Lazarettzwecke. 

  • 1946 

konnten die Schulen - auch auf Drängen der Stadtverwaltung Ahlen hin - unter der Leitung von Schwester M. Xaverie wieder eröffnet werden.

  • 1947

verfasste in der Zeit vom 01. - 03.02. der Zonenausschuss der CDU das "Ahlener Programm".


 

  • 1976

fanden erstmals auch Schüler Aufnahme.

 

 

  • 1994

übernahm das Bistum Münster als Schulträger die Schule, die nun den Namen "Berufsfachschule St. Michael" erhielt.

  • 1998

wurde die Schule auf Grund des neuen Berufskolleggesetzes in "Berufskolleg St. Michael" umbenannt.

  • 2000

wird der Bildungsgang "Allgemeine Hochschulreife, Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen" (dreijährige Höhere Berufsfachschule - "Wirtschaftsgymnasium") eingerichtet.

  • 2003

100jähriges Jubiläum des Berufskollegs St. Michael
Einwöchige Pilgerfahrt nach Rom 

 

  • 2004

nach 101 Jahren: Umzug in das neue Schulgebäude

 

     Originaldokumente zur Gründung der Schule

15. Dez. 1905: Ablehnung eines Kurses zur Ausbildung von Haushalts- und Handarbeitslehrerinnen

11. Nov. 1914: Genehmigung des Handelskurses

28. Feb. 1916: Genehmigungsurkunde zur Angliederung des Handelskurses

07. Jun. 1920: Anerkennung als Handels- und Höhere Handelsschule

03. Apr. 1946:  Die Schule wird wieder eröffnet

29. März 2000:  Genehmigung des Bildungsgangs "Höhere Berufsfachschule, 3-jährig" (Wirtschaftsgymnasium)

 

 

     Das Schulprogramm
(Das Schulprogramm zum download erhalten Sie auch hier:)

 

Inhalt
       Präambel
1.   Die christliche Soziallehre als Orientierungsrahmen unserer Schule   
2.   Die Erziehung des Menschen zu verantwortlichem wirtschaftlichen Handeln
3.   Die Bildungsgänge
4.
   Die Unterrichtsfächer
5.
   Fördermaßnahmen

6.   Der fächerübergreifende Unterricht

7.   Schulseelsorge
8.
   Elemente unserer Schulgemeinschaft
9.
   Berufs- und Studienorientierung

10. Die SV als Ansprechpartner
11.
Die Mitwirkung der Eltern
12. Initiativgruppe
13.
Evaluation

14. Selbstevaluation

 

 

Präambel

Wir sind eine christlich orientierte Schule in Trägerschaft des Bistums Münster, die kaufmännische Grundkenntnisse vermittelt und zur Fachoberschulreife, zur Fachhochschulreife und zur Allgemeinen Hochschulreife führt.

 

Die überschaubare Größe unserer Schule fördert eine persönliche Atmosphäre. Wir legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Für die Schwächeren und Benachteiligten in unserer Gesellschaft fühlen wir uns in besonderer Weise verantwortlich.

 

Ziel unserer schulischen Arbeit ist es, dass christliche Wertvorstellungen in den Unterricht eingebettet und von den Schülerinnen und Schülern als für ihr Leben wichtig erkannt werden

 

Dieses übergeordnete Ziel verpflichtet uns, die christliche Soziallehre als Fundament des Unterrichts zu begreifen. Unser Glaube trägt unser mitmenschliches und pädagogisches Handeln.

 

Eine „Lebendige Schulgemeinschaft“, „Vernetztes und ganzheitliches Lehren und Lernen“ und „Sich verantwortlich fühlen und handeln“ sind wichtige Elemente unserer schulischen Arbeit.

 

Auf dieser Grundlage sollen fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen vermittelt werden.

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1. Die christliche Soziallehre als Orientierungsrahmen unserer Schule

  

Das System der sozialen Marktwirtschaft wollen wir als ein der christlichen Soziallehre nahestehendes Konzept vermitteln. Personalität und Solidarität spiegeln sich in der sozialen Marktwirtschaft wider. Die Marktwirtschaft lebt von egoistischen, im größtmöglichen Freiraum stattfindenden Entscheidungen der einzelnen Person. Andere Personen dürfen jedoch in ihren berechtigten Freiheiten nicht eingeschränkt werden. Es ist daher eine besondere Aufgabe der Erziehung an unserer Schule, dem entscheidenden Individuum eine moralisch-ethische Orientierung mitzugeben.

Nach unserem christlichen Verständnis hat jede Person eine unverletzliche Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, die in ihrer Würde begründet ist und ihr von Gott verliehen wurde. Die Möglichkeiten des einzelnen Menschen, seine Probleme in der komplizierten Welt alleine zu lösen, sind jedoch begrenzt. Hier ist Solidarität in der Gesellschaft und - für uns besonders - in der Schule gefragt. Die Bereitschaft zu fördern, dem Schwachen zu geben, und ebenso die Erkenntnis, als Schwacher nehmen zu können, sind Ziele der Erziehung zu Solidarität an unserer Schule.

Der Lernende soll die Fähigkeit erwerben, Anforderungen der Arbeitswelt fachlich kompetent zu bewältigen und seine subjektive Identität auch unter dem Druck objektiver Leistungsansprüche zu wahren. Nicht die Verwirklichung egoistischer Ziele steht im Vordergrund, vielmehr sollen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung  des Gemeinwohls als Prinzip gesellschaftlicher  Entwicklung erkennen. Soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung, Frieden, Sicherheit und Freiheit sollen als tragende Werte akzeptiert und bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung berücksichtigt werden.

 

 

So können wir drei Schwerpunkte formulieren, die wir vermitteln wollen:

 

1. Ökonomische Sachverhalte wollen wir nicht wertfrei betrachten. Ökonomischem Denken werden durch das Christentum Grenzen gesetzt.

 

2. Wir wollen Schülerinnen und Schüler erziehen, die Zielkonflikte zwischen ökonomischer Rationalität und christlichem Denken erkennen, bewerten und für sich entscheiden können.

 

3. Jede Schülerin und jeder Schüler soll an unserer Schule die Chance haben zu erkennen, dass  jegliches Planen, Entscheiden und Handeln nicht wertfrei geschieht und dass man sich moralisch verantworten muss.

 

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2. Die Erziehung des Menschen zu verantwortlichem wirtschaftlichen Handeln

  

Unbestritten beeinflusst wirtschaftliches Geschehen das Leben jedes einzelnen Bürgers in unserer Gesellschaft in außerordentlichem Maße. Eine kaufmännische Schule, die Bildung im Sinne einer ganzheitlichen Förderung des Menschen mit dem Ziel der Emanzipation beabsichtigt, muss den Schülerinnen und Schülern Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge vermitteln. Nur so kann es gelingen, als mündiger Bürger mit einem gewissen Maß an Sachkompetenz, Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein ökonomische Entscheidungen im privaten Lebensbereich, im Unternehmen und in der Gesellschaft treffen, beurteilen und auch kontrollieren zu können. Zu diesem Erziehungsziel will unsere Schule einen eigenständigen und qualifizierten Beitrag leisten.

 

Das Lebens- und Arbeitsfeld "Wirtschaft" war in den vergangenen Jahren starken Veränderungen ausgesetzt. Globalisierung der Märkte, wirtschaftlicher Strukturwandel, neue Kommunikations- und Informationstechniken und ein Wertewandel mit einem sich verschärfenden Konflikt zwischen Wirtschaft und Umwelt stellen neue Anforderungen an die Berufs- und Arbeitswelt. Diesen Veränderungen muss sich eine berufsqualifizierende und studienvorbereitende kaufmännische Schule stellen. Ein zeitgemäßer Unterricht hat demzufolge neben dem wirtschaftlichen Grund- und Spezialwissen so genannte Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Dies sind Kenntnisse und Fertigkeiten, die über ein spezielles Berufswissen hinausgehen wie z. B. die Entwicklung der Fähigkeit zur Problemanalyse und -bewältigung, Teamfähigkeit, lebenslange Lernbereitschaft, Sozialkompetenz und Mitverantwortung.

Der Vielschichtigkeit wirtschaftlicher Probleme wird durch einen entscheidungsorientierten didaktischen Ansatz Rechnung getragen, der gleichzeitig situationsbezogen ist und die Exemplarität der Unterrichtsinhalte berücksichtigt. Wirtschaftliche Konflikte (z. B. Rationalisierung, Mitbestimmung in Unternehmen u. a.) werden nicht isoliert betrachtet, sondern unter betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen und ethischen Aspekten thematisiert. Somit wird an wichtigen “Schnittstellen” wirtschaftlicher Zusammenhänge ein fächerübergreifender Unterricht angestrebt. Projekte, Lernaufgaben, Unternehmensplanspiele sind schüleraktivierende Sozial- und Aktionsformen, die diese Art des Lernens unterstützen.

 

Besonderen Wert legen wir auf die Stärkung der Bereitschaft, sich miteinander zu verständigen, mit anderen zusammenzuarbeiten und sich mit den christlichen Werten und Wertsystemen allgemein auseinander zu setzen. Urteilen und entscheiden zu können in christ­licher Verantwortung ist ein Ziel aller Bildungsgänge unseres Berufs­kollegs.

 

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3. Die Bildungsgänge

   

Diese grundsätzlichen Ziele wollen wir am Berufskolleg St. Michael in allen drei eingerichteten Bildungsgängen anstreben.
 

 

1. Berufsfachschule (Handelsschule)
    - Fachoberschulreife -

 

Der Hauptschulabschluss ist Voraussetzung für diesen Bildungsgang. Die Schüler und Schülerinnen erreichen am Ende der zwei Jahre die Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch einer Höheren Berufsfachschule.


Wir möchten Schülerinnen und Schülern, die langfristig einen kaufmännischen Beruf anstreben, berufsvorbereitende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln. Besonderen Wert legen wir in dieser Schulform auf eine allgemeine Hilfestellung zur Lebensbewältigung. Die Unterstützung bei der Berufsfindung, das Herausfinden von besonderen Fähigkeiten und Neigungen und die praktische Hilfe z. B. bei Bewerbungen sind uns ein besonderes Anliegen. Wir wollen die Chancen unserer Berufsfachschülerinnen und –schüler erhöhen, einen Ausbildungsplatz zu finden, der ihren Neigungen entspricht. Zu diesem Zweck wird ein einjähriges unterrichtsbegleitendes Betriebspraktikum organisiert.

 

 

2. Zweijährige Höhere Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)

   - Fachhochschulreife, schulischer Teil -

 

Schülerinnen und Schüler, die die Fachoberschulreife am Ende der Klasse 10 erreicht haben, können diese Schulform besuchen. Formales Ziel des Bildungsganges ist die Fachhochschulreife.

Dieser Bildungsgang bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die berufliche Ausbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung vor. Seit August 2005 bieten wir die drei Differenzierungen „Europaklasse“ (fremdsprachlicher Schwerpunkt), Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsgeografie an. Eine Spezialisierung in eine bestimmte Berufsausrichtung findet nicht statt. Diese Ausbildung erleichtert den Zugang zu allen kaufmännischen Ausbildungsplätzen.

Neben dem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt stehen in der Europaklasse die Fremdsprachen im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler, die sich für den Besuch der Europaklasse entscheiden, haben die Möglichkeit, englische (TELC) und französische Sprachdiplome (DELF) zu erwerben. Bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte stehen Themen zu „Europa“ im Vordergrund. Außerdem findet im Rahmen der Europaklasse ein Austausch mit einer dänischen Schule in Hobro statt.

Die Schwerpunktwahl im Bereich Wirtschaftsinformatik ermöglicht einen vertieften Einblick in den Umgang mit Datenverarbeitungsmethoden und -techniken in modernen Verwaltungs- und Kommunikationsstrukturen. Über die eigenständige Entwicklung von Lösungsalgorithmen hinaus steht projektorientiertes Arbeiten in Lernteams im Vordergrund. Dieses wird besonders durch eine mehrtägige Studienfahrt intensiv ermöglicht.

Schülerinnen und Schüler, die sich für den Schwerpunkt Wirtschaftsgeografie entscheiden, beschäftigen sich mit den Zusammenhängen geografischer Strukturen und wirtschaftlicher Entwicklungen. Strukturwandel und Zukunftsperspektiven für ländliche, städtische und industrielle Räume finden besondere Berücksichtigung. Intensiv setzen sich die Schülerinnen und Schüler bei einer mehrtägigen Exkursion mit einem Thema auseinander.

Für manche Ausbildungsberufe bzw. für das Studium an einer Fachhochschule ist die volle Fachhochschulreife erforderlich. Um diese zu erreichen, muss ein halbjähriges, einschlägiges (d. h. in der kaufmännischen Verwaltung eines Unternehmens oder einer Behörde) Praktikum durchgeführt werden. Die Dauer des Praktikums beträgt insgesamt 26 Wochen; davon werden zwei Wochen als Urlaubszeit angerechnet, so dass 24 Wochen Praktikumszeit verbleiben. Von diesen 24 Wochen werden an unserer Schule 8 Wochen im Rahmen praxisorientierter Unterrichtssequenzen abgedeckt. Die fehlenden 16 Wochen Praktikumszeit können vor, während und/oder nach dem Besuch des Bildungsgangs abgeleistet werden.

Die Studienqualifikation für die Fachhochschulen, die durch den Abschluss in diesem Bildungsgang erreicht wird, erfordert eine Wissenschaftsorientierung. Mit allen Formen des selbstständigen Arbeitens wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler vertraut machen. Referate, Facharbeiten, Materialsammlungen sowie Fallorientierung, Planspiele und Lernaufgaben sind Elemente dieser Wissenschaftsorientierung. Der Stand der jeweiligen Wissenschaft soll Ausgangspunkt der Lerninhalte sein.

 

3. Wirtschaftsgymnasium (Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften)
   - Allgemeine Hochschulreife/Abitur -

 

Voraussetzung für den Eintritt in diesen Bildungsgang ist die Berechtigung zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe, formales Ziel ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur).
Kern dieses Bildungsganges ist die wissenschaftspropädeutische Grundbildung mit wirtschaftswissenschaftlicher Akzentuierung. Denken und Urteilen auf der Basis soliden Wissens steht im Zentrum unserer pädagogischer Bemühungen. Moderne Techniken der Informationsbeschaffung sollen problembezogen erlernt werden. Einen vorurteilsfreien Umgang mit allen Themen wollen wir erreichen.

Als vorrangig gilt für uns, dass Unterricht und Erziehung an christlichen Wertvorstellungen orientiert ist. Die Abiturientinnen und Abiturienten sollen lernen, dass Wissenschaft nicht wertfrei, sondern mit kritischer Distanz zu betrachten ist.

Zu lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten, sich zu verständigen und die Bereitschaft, sich mit christlichen Werten und Wertsystemen allgemein auseinander zu setzen, zu urteilen und sich begründet zu entscheiden, ist auch Ziel dieses Bildungsganges.

Die wirtschaftswissenschaftliche Schwerpunktsetzung des Bildungsganges fördert berufliche Kenntnisse. Die Hochschulreife wird auch über die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer erworben. Dies wird deutlich am Pflichtleistungsfach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen. Das zweite Leistungsfach kommt aus dem allgemeinbildenden Bereich. Die Schülerinnen und Schüler haben die Wahl zwischen Deutsch und Mathematik. Der Bildungsgang erhebt nicht den Anspruch, die Gesamtheit der Qualifikationen zu vermitteln, die zur Berufsausübung notwendig sind. Es werden jedoch Teile von Qualifikationen erworben, die im Lernfeld Wirtschaft und Verwaltung beruflich verwertbar sind.

 

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4. Die Unterrichtsfächer

  

Wirtschaftliches Denken und Handeln in der Schule konkretisiert sich in der Vernetzung der Unterrichtsfächer in den einzelnen Bildungsgängen. Die wirtschaftlichen Fächer leisten dazu unterschiedliche Beiträge:

Die Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen als Leitfach unserer Schule ist eine Sozialwissenschaft, die zwei wesentliche Zielsetzungen verfolgt:

  • als eine Wissenschaft mit erklärender Funktion versucht sie im Schulunterricht die wirtschaftlichen Handlungsweisen der betrieblich tätigen Personen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens aus Recht, Politik und materiellen Bedingungen zu verstehen und zu begründen;

  • als eine Wissenschaft mit gestaltendem Anspruch versucht sie den wirtschaftlich handelnden Personen Entscheidungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Handlungsalternativen möglichst zahlenmäßig zu bewerten.

 

Im Unterricht finden beide Zielsetzungen bei der Erarbeitung der betrieblichen Grundfunktionen Beschaffung, Produktion und Absatz Beachtung. Die Betriebswirtschaftslehre ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie verwendet Erkenntnisse und Methoden z. B. der Mathematik und der Rechtswissenschaft. Dabei werden die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien medienkritisch als Hilfsmittel bei der Entscheidungsfindung eingesetzt. Das Rechnungswesen erfasst alle betriebswirtschaftlich bedeutsamen Informationen einer Unternehmung. Die Auswertung dieser Informationen dient als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen. Deshalb verlangt ein Unterricht, der den Umgang mit Informationen und darauf aufbauenden Entscheidungen einüben will, eine Verknüpfung der Elemente Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen. Diese Integration wird im Verlauf des Unterrichts zunehmend realisiert. Spezielle Buchführungstechniken verlieren im Zuge der elektronischen Datenverarbeitung an Bedeutung; dagegen rückt das Rechnungswesen als Informationsinstrument und Entscheidungshilfe für betriebswirtschaftliche Fragestellungen mehr und mehr in das Zentrum der Fachdidaktik. Alle betrieblichen Entscheidungen finden in einem rechtlichen Rahmen von Kaufvertragsrecht, Unternehmensrecht, Tarifvertragsrecht, Arbeitnehmerschutzgesetzen, Mitbestimmungsmöglichkeiten usw. statt. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler neben der Lösung rein rechtlicher Probleme auch befähigt werden, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Bezügen rechtlicher Fragestellungen auseinander zu setzen.

Dem häufig auftretenden Konflikt zwischen dem in der Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen im Vordergrund stehenden Gesichtspunkt der bestmöglichen Gestaltung der einzelwirtschaftlichen Verhältnisse und den gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich wünschenswerten Zuständen kommt dabei unseres Erachtens besondere Bedeutung zu. Daher werden systematisch wirtschaftsethische Fragestellungen aufgenommen.

Im Fach Themenfeld Wirtschaftsrecht erwerben die Schülerinnen und Schüler Fachkompetenz in Auseinandersetzung mit ausgewählten rechtlichen Fragestellungen, wie z. B. Kaufvertragsrecht, Unternehmensformen, Tarifvertragsrecht, Arbeitnehmerschutzgesetze, Mitbestimmungsmöglichkeiten im Betrieb. Durch die Lösung von Rechtsfällen werden sie mit juristischen Arbeitstechniken vertraut gemacht und lernen den kompetenten Umgang mit der Gesetzessprache. Als Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit, insbesondere im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung, bildet das Thema “Rechtliches Handeln im Arbeits- und Wirtschaftsleben” den Schwerpunkt des Faches. Neben der Lösung rein rechtlicher Probleme sollen die Schülerinnen und Schüler auch befähigt werden, sich mit den gesellschaftlichen, politischen und moralischen Bezügen rechtlicher Fragestellungen auseinander zu setzen.

 

“Informationen” bzw. “Daten” als Gegenstände der Wirtschaftsinformatik bestimmen die Inhalte dieses Faches. Zum einen stehen die Beschaffung und Bereitstellung (betriebliche Datenerfassung, DFÜ, Internet), zum anderen die Aufbereitung und Verwertung (Tabellenkalkulation, Datenbanken, Programmiersprachen) als zunehmend unabdingbare Kulturtechniken im Mittelpunkt der inhaltlichen Gestaltung. Ebenso bedeutend ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der stetig wachsenden Masse an Informationen und deren Verarbeitung. Hierzu müssen neben analytischen auch synthetische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Informationen zu erfassen, lösungsorientiert auszuwählen, kritisch zu hinterfragen, zu bündeln und darzustellen.

 

Das Fach Textverarbeitung soll den Schülerinnen und Schülern zu einem sachkundigen Umgang mit Textverarbeitungssystemen verhelfen. Zunächst wird die Vermittlung von Grundfertigkeiten, wie z. B. die Beherrschung und die effektive Bedienung der Tastatur (mit möglichst geringer physischer und psychischer Belastung) vorangestellt, mit dem Ziel, eine möglichst hohe Schreibsicherheit und eine angemessene Schreibgeschwindigkeit zu erreichen. Die Kenntnis eines für die Textverarbeitung erforderlichen Regelwerkes (DIN-Vorschriften) ist unabdingbar. Ziel des weiterführenden Unterrichts soll sein, ein professionelles Textverarbeitungsprogramm (z. Z. Word) optimal für die Anforderungen eines kaufmännischen Berufes zu nutzen. Förderung und Schulung der Ausdrucksfähigkeit in Anlehnung an das Fach Deutsch und Betriebswirtschaftslehre finden sich in der Textverarbeitung bei der Formulierung von kaufmännischen Briefen wieder. Bei der Gestaltung von Schriftstücken und Vordrucken sollen die Schülerinnen und Schüler einen Blick für ein gutes Layout unter Einbindung von Grafiken, Bildern und selbst erstellten Formen und Zeichnungen erhalten. Die Automatisierung des Schriftverkehrs rundet die Ausbildung in diesem Fach ab. Persönliches Anliegen der Schülerinnen und Schüler ist in jedem Jahr die eigene Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Im Fach Textverarbeitung erhalten sie umfassende Kenntnisse zum Inhalt und zur Form der Bewerbung und erfahren laufend Unterstützung bei ihren Bewerbungsverfahren.

Das Fach Bürowirtschaft simuliert unternehmerisches Handeln in zunächst einfachen, später komplexen Situationen eines Großhandelsbetriebes. Außerdem werden personalwirtschaftliche Prozesse in einer Unternehmung (Bewerbungsverfahren, Abschluss von Arbeitsverträgen, Gehaltsabrechnungen und -buchungen, Arbeitnehmerschutzgesetze, Betriebsverfassungsgesetz, Beendigung von Arbeitsverhältnissen) thematisiert.

Die Volkswirtschaftslehre ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das die wirtschaftlichen Zusammenhänge im nationalen und zunehmend weltweiten Rahmen (Stichwort: Globalisierung) untersucht. Aus der Analyse des Verhaltens einzelner Wirtschaftssubjekte wie privaten Haushalten, Unternehmen, Gebietskörperschaften (Mikroökonomie) entwickelt sie häufig so genannte Modelle, mit denen sie das Verhalten des Gesamtsystems (Makroökonomie) zu erklären versucht. Wie in vielen Bereichen der Sozialwissenschaften gibt es in der Volkswirtschaftslehre unterschiedliche Lehrmeinungen, deren Schlussfolgerungen Bedeutung für die Gestaltung der Wirtschaftspolitik haben. Neben gesellschaftlichen und individuellen Auswirkungen wirtschaftspolitischer Entscheidungen sollen ethische Grundsätze wirtschaftlichen Handelns erarbeitet werden. Das reine Faktenwissen wird in der Volkswirtschaftslehre durch wirtschaftsethische Fragestellungen erweitert.

Die Aufgabe des Mathematikunterrichts an unserer Schule besteht nicht nur darin, die intellektuelle Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, mathematische Formeln zu verstehen. Vielmehr steht das selbstständige Lösen wirtschaftlich relevanter Problemstellungen im Vordergrund. Die Reihenfolge der Themenkreise wird daher soweit wie möglich mit den wirtschaftlichen Fachbereichen abgestimmt bzw. fächerübergreifend gelöst. So entsteht nicht nur eine effiziente Leistungsatmosphäre. Es werden zugleich kognitive, kommunikative, pragmatische und soziale Fähigkeiten entwickelt.

Der Biologieunterricht vermittelt Einsichten in Grundphänomene und Erscheinungsformen des Lebendigen sowie in Stellung und Rolle des Menschen in der Natur. So werden Grundlagen für verantwortliches Handeln im privaten und öffentlichen Bereich geschaffen. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler den Menschen einerseits als Glied der Natur verstehen und andererseits die Verantwortung des Menschen bei Eingriffen in die Natur erkennen. Es soll die Bereitschaft entwickelt werden, Leben zu schützen und Verantwortung zu übernehmen gegenüber dem eigenen Körper, der eigenen Gesundheit, gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt. Seit dem Umzug in unseren Neubau haben wir durch die Einrichtung eines Biologieraumes die Möglichkeit, auch praktisch zu arbeiten und Experimente durchzuführen.

Im Fach Englisch sollen die Schülerinnen und Schüler ihre bereits erworbenen fremdsprachlichen Kenntnisse durch den Bereich Wirtschaftsenglisch ausweiten und intensivieren. Die zwei tragenden Säulen des Englischunterrichts sind der kaufmännische Schriftverkehr in Verbindung mit Geschäftskommunikation und die Bearbeitung ausgewählter Texte mit dem Schwerpunkt "Wirtschaft". Eine sinnvolle, realistische Gestaltung der Geschäftskommunikation wird durch die Zusammenarbeit mit dem Fach Informationswirtschaft (Bürowirtschaft, Datenverarbeitung, Textverarbeitung) erreicht. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse praxisnah anzuwenden.

Im Fach Französisch wird neben dem Spracherwerb bzw. der Festigung der bereits erworbenen Kenntnisse besonderer Wert auf die Bewältigung schriftlicher und mündlicher Kommunikation im kaufmännischen Bereich gelegt. Wegen der wachsenden internationalen Verflechtungen in Politik und Wirtschaft ist es für die Schülerinnen und Schüler wichtig, neben Englisch auch Grundkenntnisse in Französisch zu besitzen.

Der Deutschunterricht möchte Freude an Sprache und Litera-stur vermitteln und deren Bedeutung für die private und berufliche Lebensbewältigung verdeutlichen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in verschiedenen Handlungsfeldern, vor allem auch in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung lernen, sich angemessen mündlich und schriftlich zu äußern. Dazu gehören auch Analyse und Produktion verschiedenartiger Texte und darin integriert die Reflexion über Sprache. Hauptziel ist die Förderung der kommunikativen Kompetenz, die auch eine ständige Wiederholung und Einübung der sprachlichen Normen beinhaltet.

Der Religionsunterricht will zum Gelingen des Lebens der Schülerinnen und Schüler beitragen, indem er Erfahrungen in verschiedenen Teilbereichen des privaten und beruflichen Lebens aufgreift. Auf der Basis solcher Erfahrungen von Glück und Sinnerfüllung, aber auch von Scheitern, Versagen, Tod und Trauer werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Themen erschlossen, in denen der befreiende Glaube an den persönlichen Gott, der jeden "letztlich" hält, das in der Gottes- und Nächsten-liebe gründende christliche Menschenbild, die biblische Botschaft und Lebenspraxis Jesu sowie die Hoffnungsbilder der Reich-Gottes-Botschaft zur Sprache kommen.

Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule ist neben einer kognitiven Ausrichtung auch die körperliche und motorische Dimension der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt pädagogischen Handelns zu stellen. Aufgabe des Sportunterrichts ist es jedoch, Erfahrungen körperlicher Bewegung, Spiel und Sport nicht als Selbstzweck erfahrbar zu machen, sondern stets auch soziale, emotionale und kognitive Verbindungen aufzuzeigen. Somit obliegt dem Sportunterricht zum einen die Erweiterung und/oder Gestaltung von Bewegungserfahrungen, zum anderen auch das Erleben von Wagnis, Verantwortung, Kooperation, Kompensation und Leistung und die Entwicklung eines Gesundheitsbewusstseins durch die der Bewegung, dem Spiel und dem Sport zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Durch den Unterricht im Fach Politik/Gesellschaftslehre mit Geschichte sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, politische Entscheidungsprozesse nachvollziehen und verantwortliche politische Entscheidungen treffen zu können. Dabei ist für uns wichtig, neben den historischen Hintergründen auch die gegenwarts- und zukunftsorientierten Perspektiven der Problemfelder zu behandeln. Der Unterricht erstreckt sich auf die folgenden acht Problemfelder: Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie, Wirtschaft und Arbeit, Chancen und Probleme der Internationalisierung und Globalisierung, ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, Chancen und Risiken neuer Technologien, Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft sowie Sicherung des Friedens und Verfahren der Konfliktlösung.

Die Hauptfrage der Wirtschaftsethik lautet: Wie können ethische Normen und Werte (z. B. Ehrlichkeit, Fairness, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Nächstenliebe, Solidarität, Toleranz, Verantwortung, Zivilcourage u. a. m.) unter den Bedingungen der sozialen Marktwirtschaft zur Geltung gebracht werden? Thematische Unterrichtsschwerpunkte sind das dem wirtschaftlichen Denken und Handeln zugrunde liegende Menschenbild und die Umsetzung und Weiterentwicklung der Sozialprinzipien "Personalität", "Hilfe zur Selbsthilfe", "Solidarität" und "Gemeinwohl" in der sozialen Marktwirtschaft. Die moralische Urteilsfähigkeit des Menschen unterliegt einem Entwicklungsprozess. Die Schülerin bzw. der Schüler soll seinen "Entwicklungsstandort" für die Beurteilung ethischer Normen und Werte kritisch reflektieren. Diskussionsrunden zu zahlreichen Fallbeispielen mit wirtschaftsethischer Fragestellung sollen diesen Entwicklungsprozess unterstützen. Vor diesem Hintergrund leistet das Fach Wirtschaftsethik einen wesentlichen Beitrag als Orientierungs- und Lebenshilfe in einer dem ständigen Wandel unterworfenen Wirtschaftswelt.

Im Fach Wirtschaftsgeografie sollen die Schülerinnen und Schüler ihre bisher im Fach "Erdkunde" erworbenen Grundkenntnisse durch spezielle wirtschaftsgeografische Inhalte ergänzen. Verantwortliches bewusstes raumwirksames Handeln steht zunehmend unter ethischer und ökologischer Betrachtungsweise, die ein hohes Maß an wirtschaftsethischem und naturwissenschaftlichem Verständnis voraussetzt. Vor dem Hintergrund der Entstehung eines "einheitlichen Europas" leistet das Fach einen Beitrag zur Entwicklung eines Europabewusstseins im Sinne einer europäischen Mündigkeit.

Der Literaturkurs versteht sich als Werkstatt in der gymnasialen Oberstufe. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Projektes in den Bereichen Schreiben, Theater oder Medien. Dieses Projekt ist fächerübergreifend-, handlungs-, team-, produkt- und öffentlichkeitsorientiert ausgerichtet und findet in einem offenen Unterrichtsprozess statt.

 

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5. Fördermaßnahmen

 

In der Berufsfachschule erhalten die Schülerinnen und Schüler seit einigen Jahren in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch nach Notwendigkeit und schulorganisatorischen Möglichkeiten jeweils eine zusätzliche Unterrichtsstunde, um Defizite aufzuarbeiten

In der Höheren Berufsfachschule wird im 2. Halbjahr für die Unterstufen eine Förderstunde Rechnungswesen angeboten.

In der Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe wird eine Stunde Förderunterricht Mathematik angeboten.

Zu Beginn der Unterstufe werden alle neuen Schülerinnen und Schüler durch ein Methodentraining in verschiedene Lern- und Arbeitstechniken eingeführt.

 

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6. Der fächerübergreifende Unterricht

 

Der fächerübergreifende Unterricht wird besonders in den Lernaufgaben betont. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler mit berufsbezogenen und praxisnahen Problemsituationen konfrontiert und müssen Entscheidungen treffen und begründen. Die Selbstständigkeit und berufliche Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler wird so gefördert. Lernaufgaben gehen von authentischen Handlungs- und Entscheidungssituationen aus. Diese Situationen sind offener als Probleme der einzelnen Fächer. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr fachliches Wissen ein und verknüpfen das in verschiedenen Fächern Gelernte sinnvoll. Diese Vernetzung ist das Grundprinzip der Lernaufgaben.

Zur Zeit führen wir in den Unterstufen der Höheren Berufsfachschule zwei Lernaufgaben, „Doris Dax“ und „Viktor und Marie“, durch. Bei „Doris Dax“ steht das Problem der Kostensenkung im Beschaffungsbereich im Vordergrund. Den Schwerpunkt bei der Lernaufgabe „Viktor und Marie“ bilden die beruflichen und privaten Perspektiven in der Leistungsgesellschaft. Momentan planen wir den Einsatz eines computergestützten Planspiels für die
Oberstufen.

In der Berufsfachschule wird am Anfang der Unterstufe die Lernaufgabe „Heiko Reck“ durchgeführt, um die Schülerinnen und Schüler an wirtschaftliche Denkweisen heranzuführen.

 

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7. Schulseelsorge

Im Schulalltag ermutigt und fördert die Schulseelsorge den persönlichen Einsatz für Benachteiligte (Diakonia). So versteht sich jeder Klassenlehrer zunächst als Anwalt seiner Schüler, die ihm während seiner Klassenlehrertätigkeit anvertraut sind. Beratend steht ihm der Schulseelsorger zur Seite, um eventuelle weitere Vernetzungen zu Hilfsangeboten (kirchliche und kommunale Einrichtungen) herzustellen.

Zudem gibt es Projekte und Aktionen, die die (welt-) kirchliche Initiativen in ihrem Engagement für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung unterstützen. In diesem Zusammenhang sei zum Beispiel auf das Projekt des Pausenangebotes „Augen-Blick mal!“ hingewiesen, in dessen Mittelpunkt die inhaltliche Entfaltung das Misereor-Hungertuchs von 2009 gestanden hat.

Schule ist ein Ort, wo junge Menschen viel Zeit verbringen. Eingebunden in die Schulgemeinde erfahren sie sich als aktives Mitglied der Gemeinschaft (Koinonia), die in vielfältiger Weise diese Gemeinschaft auch lebt. Dies wird erfahrbar zum Beispiel am Patronatsfest, oder am „Tag der offenen Tür“ oder durch Angebote, die die Verbundenheit mit der ganzen Kirche zum Ausdruck bringen (Teilnahme am Ökumenischen Kirchentag, Fahrt nach Rom usw.). Die dort gemachten Erfahrungen werden im Interesse einer ökumenischen Offenheit im Unterricht aufgegriffen und reflektiert.

Auch die Angebote im Bereich der Verkündigung (Kerygma und Martyria) sind schülerorientiert und richten sich an ihren Erfahrungen aus. Die „Tage der religiösen Orientierung“ stellen ein derartiges „Sinn-stiftendes Angebot“ dar. Von externen Moderatoren durchgeführt, helfen sie, eigene Lebenserfahrungen zu reflektieren und sie im Zusammenhang einer religiösen Anfrage neu zu deuten. Wenn in den letzten Jahren von den Schülern die Spendung der Firmung oder auch der Taufe erbeten wurde, zeigt dies auf, wie sehr sich auch die Schulen auf die Umbruchsituation in der Kirche mit ihren vielfältigen Anfragen umstellen muss.

Ähnlich verhält es sich mit weiteren fächerübergreifenden Projekten, die zum Beispiel anthropologische und ethische Fragen miteinander vernetzen. In diesem Zusammenhang sei auf das Projekt „In aller Endlichkeit“ hingewiesen, das einen unterschiedlichen Zugang zur Endlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens eröffnete.

Als ganzheitliches Angebot im Bereich der Verkündigung verstehen sich auch die Segensfeiern. Ob der Reisesegen, die Segensfeiern zu Beginn des Schuljahres oder unmittelbar vor den Prüfungen: die Schüler erfahren den Zuspruch Gottes, der ermutigt und Orientierung geben möchte.

Das Leben im Zusammenhang des biblischen Zuspruchs zu feiern geschieht im Bereich der Liturgie. Um das Leben mit allen seinen Höhen und Tiefen aufzugreifen, bietet unsere neue Schulkapelle ein geistliches Zuhause.

Spirituelle Erfahrungen können in vielfältiger Weise eingeübt werden: In Phantasiereisen und meditativen Angeboten wie zum Beispiel beim gemeinsam gestalteten „Einstieg in die Woche“ in der Adventzeit. In den monatlichen Eucharistiefeiern und Wortgottesdiensten können neue liturgische Formen ausprobiert werden, die in besonderer Weise die Schüler ansprechen. So hat die Feier des Lebens und des Glaubens ihren festen Sitz im Schulleben.

 

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8. Elemente unserer Schulgemeinschaft

  

Der Schulalltag ist für uns nicht nur Zeit und Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung. Mit der Förderung von Toleranz, Kritik- und Konfliktlösungsfähigkeit wollen wir auch im außerunterrichtlichen Bereich persönliche Kompetenzen vermitteln. Zur Vertiefung des „Wir-Gefühls“ legen wir auch über das Schulgeschehen hinaus großen Wert auf gegenseitige Hilfestellung.

Dies soll erreicht werden durch:

• Gemeinsame Aktivitäten

  • Begrüßungsgottesdienst

  • Hinführung zu einer guten Klassengemeinschaft z. B. durch Bereitschaft zu außerschulischen Aktivitäten (Klassenfeten, Kegeln usw.)

  • gemeinsamer Gottesdienst am Patronatsfest (29. September)

  • Volleyballturnier mit Schülerinnen, Schülern und Lehrern am Nikolaustag

  • Abschlussfeier. Neben der offiziellen Entlassfeier in der Schule, an der die Unterstufenschüler organisatorisch beteiligt sind, findet am Abend eine von der SV organisierte Abschlussfeier in einem größeren festlichen Rahmen statt.

  • Schulfest mit unseren Ehemaligen (am ersten Freitag nach den Sommerferien)

  • Diskussionsrunden (mit Eltern, Schülerinnen und Schülern) zu unterschiedlichen Themen (z. B. Jugendarbeitslosigkeit, Scientology, Alkoholproblematik, Essstörungen

 

• TRO

Schule ist ein Ort, wo junge Menschen viel Zeit verbringen und an den sie ihre Freuden und Sorgen mitbringen. In der Schule geht es also nicht nur um die Vermittlung von Wissen! Darum gilt es, im Schulalltag immer wieder neu Nischen zu entdecken und sie gemeinsam zu gestalten, damit Lebens- und Glaubensfragen ihren Raum bekommen. Eine derartige Herausforderung stellen die „Tage der religiösen Orientierung“ (TRO) dar, die zu Beginn des Schuljahres in den Unterstufen durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen sich die neuen Schülerinnen und Schüler besser kennen. Dadurch wird die Grundlage für eine gute Klassengemeinschaft gelegt. An drei Tagen wird der Schulalltag auf der Jugendburg Gemen in Borken unterbrochen, um Lebens- und Glaubenserfahrungsmöglichkeiten zu schaffen, die sonst zu kurz kommen. Diese Tage sind geprägt von vielen Anregungen, Entwürfen und Ideen, wodurch das eigene Leben aus einer neuen, ungewohnten Perspektive betrachtet und bewertet werden kann. Während im Schulalltag die zu erreichenden Ziele vorgegeben sind, leben die TRO von ihrer eigenen Dynamik.

• Zeiten der Besinnung

Ökumenische Wortgottesdienste oder Eucharistiefeiern finden monatlich in der hauseigenen Kapelle oder in der St. Elisabeth-Kirche statt. Sie werden von den Religionslehrerinnen und –lehrern zusammen mit den Schülerinnen und Schülern vorbereitet.

 

Grundsätzlich wird die erste Stunde in der Woche vom Klassenlehrer erteilt. So schaffen wir den Rahmen für den „Einstieg in die Woche“, der Denkanstöße für den Alltag anhand besinnlicher Texte, Zitate, aktueller Geschehnisse usw. geben soll.

 

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9. Berufs- und Studienorientierung

 

Die Studien- bzw. Berufswahl eines jeden einzelnen Schülers ist von verschiedenen Faktoren abhängig (von persönlichen, soziologischen, ökonomischen, schulischen etc.), die untereinander wiederum verflochten sind. Die Schule stellt in diesem vielschichtigen Gebilde einen Teilaspekt dar. Für eine erfolgreiche Berufs- bzw. Studienorientierung sind Kenntnisse des Arbeitsmarktes, Anforderungen der Wirtschaft, Informationen über Berufs- und Studienmöglichkeiten und Vorbereitung auf Auswahlverfahren wichtige Komponenten. Viel wichtiger jedoch ist der Bildungsauftrag der Schule, Möglichkeiten zu bieten, sich zu einer lebensbejahenden Persönlichkeit mit Entscheidungskompetenz zu entwickeln. Dazu gehört auch, eigene Werthaltungen einzunehmen. Dieses fördert das Berufskolleg St. Michael in besonderem Maße, da es als katholische Schule den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, sich mit christlichen Werten auseinanderzusetzen. Insofern wird auch hier ein Grundstein für die berufliche Orientierung gelegt.

 

Die Berufs- und Studienorientierung ist am Berufskolleg St. Michael in verschiedenen Ebenen verankert:

  • Schulorganisation
    Die Schule benennt einen Studien- und Berufskoordinator, der die Maßnahmen zur Berufs- bzw. Studienorientierung organisiert.

  • Unterricht
    Bei der Vermittlung fachlicher Kompetenz als Basis für den Einstieg in Ausbildung bzw. Studium und Beruf wird auf ein fächerübergreifendes und Fächer verbindendes Lernen sowie auf anschaulichen und methodisch vielfältigen Unterricht Wert gelegt.

  • Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit
    Orientierungs- und Informationsveranstaltungen sowie Beratungsgespräche werden regelmäßig in der Schule angeboten.

Gleichzeitig werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen und Bildungseinrichtungen vom Berufskolleg St. Michael organisiert:
Berufskundliche Informationsveranstaltungen, Hochschulschnuppertage, Praktika, Assessment-Center, Betriebserkundungen. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler ständig über aktuelle Ausbildungsangebote in der Region sowie über Berufsinformationstage, Ausbildungsbörsen etc. informiert.

 

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10. Die SV als Ansprechpartner

  

Die SV an unserer Schule setzt sich zusammen aus ca. 20 Schülerinnen und Schülern (Klassensprecher und Vertreter, Schülersprecher und Vertreter) und einem Verbindungslehrer.

 

Sie trifft sich einmal im Monat, berät über aktuelle Themen und verteilt anstehende Aufgaben. Das Hauptziel der SV-Arbeit an unserer Schule besteht darin, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler sich besser kennen lernen, da sie zum Großteil aus verschiedenen Orten und von verschiedenen Schulen kommen und sich zunächst fremd sind. Aufgrund der Entfernungen haben sie oft Probleme, sich auch privat zu sehen. Mit ihrer Arbeit will die SV daher ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln und dauerhaft fördern.

 

Bei den außerschulischen Aktivitäten sind die Organisation des Volleyballturniers und der festlichen Abschlussfeier Schwerpunkte.

Die SV setzt sich dafür ein, dass sinnvolle Projekte finanziell unterstützt werden (der Erlös aus Aktivitäten der SV wird gespendet für soziale und karitative Einrichtungen wie z. B. Hospizbewegung).

 

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11. Die Mitwirkung der Eltern

  

Unsere Schule braucht Eltern, die die Schule auf ihrem Weg durch die Zeit begleiten und stützen. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit drohen christliche Wertvorstellungen verloren zu gehen. Die Eltern wahren und fördern die in der Präambel des Schulprogramms verankerte lebendige Schulgemeinschaft.

In Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern, Schülerinnen und Schülern war es möglich, im Frühjahr 2000 einen Förderverein zu gründen. Sein Motto lautet:
„ Nur gemeinsam erreichen wir viel!“

 

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12. Initiativgruppe

 

Schulische Initiativgruppen, in der Regel Steuergruppen genannt, leisten einen erheblichen Beitrag zur Demokratisierung von Schulen und spielen eine große Rolle bei der Übernahme von Eigenverantwortung für die Entwicklung der eigenen Schule.

Die Initiativgruppe des Berufskollegs St. Michael, die im Sommer 2008 eingerichtet wurde, versteht sich als innerschulisches Gremium des Kollegiums. Sie greift Anregungen und Vorschläge der Lehrerinnen und Lehrer auf und ist insbesondere für die Initiierung von (neuen) Unterrichts- und Schulentwicklungsprozessen verantwortlich. Ein Entscheidungs- oder Machtgremium ist die Initiativgruppe nicht.

Zu den aktuellen Aufgaben des Gremiums, das derzeit aus zwei ständigen Mitgliedern besteht, gehören:
- die Vorbereitung und Durchführung der Schulinternen Lehrerfortbildung,
- die Erarbeitung neuer pädagogischer Konzepte,
- die Fortführung und Aktualisierung des Schulprogramms,
- die Sicherstellung der schulinternen Evaluation.

Zur Erarbeitung neuer pädagogischer Konzepte erfolgte im Schuljahr 2009/2010 eine schulinterne Lehrerfortbildung zum kooperativen Lernen. Im Schuljahr 2010/2011 wurden bei einer weiteren Fortbildung diese Strategien erweitert, eingeübt und fachspezifisch umgesetzt.

Die Aufgaben der Initiativgruppe können sich in Zukunft mit dem Schulentwicklungsprozess ändern.
 

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12. Evaluation

  

Bisher werden sowohl die Lernaufgaben als auch die TRO/TLO-Projekte nach der Durchführung ständig ausgewertet und weiterentwickelt.

 

Das Schulprogramm wird jährlich von den Mitwirkungsorganen (Lehrerkonferenz und Schulkonferenz) überprüft. Erziehung und Unterricht werden kritisch analysiert. Die Ergebnisse fließen ein in die Weiterentwicklung des Schulprogramms.

 

 

Im Rahmen der externen Evaluation begleitet der Schulträger die Fortschreibung unseres Schulprogramms.

Zur Zeit findet in unserer Schule die SEiS-Befragung statt. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern nehmen Stellung zur Qualität der pädagogischen Arbeit. Die Ergebnisse werden den Mitwirkungsgremien Anfang 2008 zugeleitet.

 

 

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14. Selbstevaluation

Um Stärken, Verbesserungsbedarf und Besonderheiten unserer Schule sichtbar zu machen, wurden im Schuljahr 2007/2008 alle Personengruppen des Berufskollegs St. Michael – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler – zur Schulqualität befragt.

Diese Erhebung erfolgte mit Hilfe des Steuerungsinstruments SEIS (Selbstevaluation in Schulen) der Bertelsmann Stiftung. SEIS nimmt durch eine standardisierte Befragung, unter Berücksichtigung internationaler Qualitätsstandards, die Schule als Ganzes in den Blick und ermöglicht auf Grundlage der Auswertung eine individuelle Maßnahmenplanung und den Beginn eines Qualitätsentwicklungsprozesses.

Folgende vorläufige Schulentwicklungsschwerpunkte konnten aus den Ergebnissen der SEIS-Befragung an unserer Schule herausgefiltert werden:

Verbesserung der Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Ausbildungsplatzsuche,
Ausweitung der Evaluation,
Entwicklung eines Konzepts für außerunterrichtliche und außer-schulische Aktivitäten.

 

 

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Seite zuletzt aktualisiert: 2012-01-20