Schülerfirma des Berufskollegs St. Michael spendet 440 Euro für Palliativmedizin und Krebshilfe

Am 10.06.2026 veröffentlicht

Wie wirtschaftliches Handeln in der Praxis funktioniert, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule des Berufskollegs St. Michael hautnah: Im Rahmen des Projekts „Schülerfirma“ entwickelten, produzierten und verkauften sie eigene Produkte – und setzten sich dabei zugleich für einen guten Zweck ein.

Am Mittwoch, 10. Juni, präsentierten die Jugendlichen auf dem Ahlener Wochenmarkt ihre selbst gestalteten Windlichter, Schlüsselanhänger und Armbänder. Ziel des Projekts war es, betriebswirtschaftliche Inhalte anschaulich und praxisnah zu vermitteln. Initiatorin und Lehrerin Frau Hille brachte dafür den Unterricht im Fach Betriebswirtschaftslehre direkt in die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler.

Von der Materialbeschaffung über die Preiskalkulation bis hin zu Marketing und Verkauf übernahmen die Jugendlichen eigenverantwortlich die verschiedenen Aufgabenbereiche einer echten Firma. Organisiert in unterschiedlichen Abteilungen sammelten sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Einkauf, Werbung und Vertrieb.

Die ersten Materialien für die Produktion stellte die Schulsekretärin zur Verfügung. Zusätzlich unterstützte der Förderverein das Projekt mit einem Startkapital von 100 Euro. Mit großem Engagement, Kreativität und viel Freude entstanden die Produkte, die auf dem Markt auf reges Interesse stießen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich über das Projekt, führten anregende Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern und zeigten sich beeindruckt von deren Einsatz.

Der Erfolg der Schülerfirma spiegelte sich schließlich auch im Ergebnis wider: Insgesamt konnten 440 Euro erwirtschaftet werden. Am 16. Juni 2026 wurde der Erlös an Frau Binek vom St.-Franziskus-Hospital übergeben. Die Spende kommt der Palliativmedizin und Krebshilfe zugute und soll unter anderem für die Gestaltung der Palliativstation eingesetzt werden.

Mit der erfolgreichen Umsetzung der Schülerfirma gelang es nicht nur, das vom Förderverein bereitgestellte Startkapital mehr als zu vervierfachen. Vor allem sammelten die Schülerinnen und Schüler wertvolle praktische Erfahrungen und bewiesen, dass wirtschaftliches Lernen und soziales Engagement hervorragend miteinander verbunden werden können.